Männchen oder Weibchen?

  • Ein Weibchen wird grösser und voluminöser, speziell in der Laichzeit.
  • Die Kiemendeckel des Männchens sind rauher als die des Weibchens.
  • Das Männchen hat spitzer zulaufende Brustflossen als das Weibchen, deren Flossen eher rundlich sind.
  • Das Männchen hat ein schmaleres Maul.
  • Die Harn- und Geschlechtsöffnung ist beim Weibchen T-förmig, während sie beim Männchen I-förmig ist.
  • Generell haben männliche Koi intensivere Farben.
  • Während der Fortpflanzungszeit bekommen die Männchen einen Laichausschlag am Kopf und auf den Brustflossen.


Wussten Sie schon, dass ungefähr 5% der Koi Zwitter sind? Diese besitzen weibliche sowie männliche Geschlechtsorgane, und können sich sogar manchmal selbst fortpflanzen.

Bitte bedenken Sie:

Koi sind Warmwasserfische (optimale Umgebungstemperatur bei 20-26 °C) mit einer sehr guten Kältetoleranz. Es gilt daher: je kürzer der Winter, je günstiger für die Koi.

Zur Überwinterung der Koi im Freiland sollte der Teich mindestens 2m tief sein, eine Temperatur von 4-6°C muss gewährleistet werden. Bei 2°C können Koi nur kurzfristig überstehen; über 6°C ist der Stoffwechsel der Fische etwas stärker und sie verbrauchen unnötig viel Energie.

Führen Sie im Herbst rechtzeitig Teichreinigungsaktionen durch. Im Wasser verrottendes Material bewirkt Sauerstoffzehrung und Erhöhung der Nitritwerte, besonders unter der kommenden Eisdecke. Schlamm und allen absterbende Teile der Sumpf- und Wasserpflanzen müssen entfernt werden. Führen Sie dabei niemals Gesamtwasserwechsel, sondern immer nur Teilwasserwechsel durch. Laubeintrag wird mit Hilfe von Netzen verhindert.

"Koi" ist das japanische Wort für Karpfen - es bezeichnet sowohl Wild- als auch Farbkarpfen.
Die Farbkarpfen so wie wir sie heute kennen, sind eigentlich Mutationen des Wildkarpfen, der vor über 2000 Jahren von Europa über China nach Japan kam. Angeblich wurde der robuste Karpfen von Bauern in den schlammigen Bewässerungsteichen rund um die Reisfelder gehalten und diente als Speisefisch.

Wahrscheinlich auf Grund der Inzucht traten die ersten Mutationen relativ schnell auf und so "entstanden" die ersten Farbkarpfen.

Der Asagi (wörtlich „hellblau“) ist ein Nishikigoi (Kurzform Koi) – ein Farbkarpfen. Er ist eine der ältesten Zuchtformen. Aus ihm wurden viele Varitäten gezüchtet. Der Asagi hat einen blauen Rücken mit hellbau bis weiß umrandeten Schuppen. Er hat im Idealfall einen weißen Kopf und Hi (Scharlachrot) an den Wangen. Die Brust und die Seitenflossen sollten rot sein.

Der Shusui („Herbstgrün“, auch „reines Wasser“ geschrieben) ist ein Asagi mit Doitsu-( „deutscher“, d. h. Spiegelkarpfen-)-Beschuppung. Die Farbenformen des Shusui sind genau die selben wie die des Asagi.

Der Kohaku (wörtlich: rot-weiß) ist ein Nishikigoi (Kurzform = Koi), ein Farbkarpfen. Er hat eine weiße Grundfarbe mit roter Zeichnung (Hi, wörtlich: Feuer) auf dem Rücken (siehe Bild), die über den Kopf geht (rote Farbe auf dem Kopf ist keine Bedingung für einen korrekten Kohaku!). Die Flossen sollten kein Rot aufweisen. Der Kōhaku ist eine der ersten Varietäten, die gezielt gezüchtet wurden.

Kohaku heißt rot-weiß und wird nur in der Koizucht so verwendet. Er ist eine der beliebtesten Formen von Koi in Japan. beni = findet Verwendung z.B. bei Benigoi einem durchgezogenen rot. hi = bei Kohaku verwendet - diese Koi gewinnen zumeist den Grand Champion in Japan; der Term "beni" kommt bei Sanke & Schowa nur selten zum Einsatz weil eine zu große rote Fläche diese minderwertig macht!

Die Antwort heißt kompromisslos NEIN ! - Warum ?

Der Stör hält z.B. keine Winterruhe und benötigt bei artgerechter Haltung, ganzjährig Futter. Er besitzt die Eigenschaft der schnellwüchsigste Süsswasserfisch zu sein, allerdings bei optimalen Futter-, Temperatur- und Sauerstoff- Bedingungen. Wassertemperaturen über 25 °C bekommen ihm nicht.

Im Frühjahr beginnt die Blütezeit des Gartenteiches. Die Wassertemperaturen steigen, die Fische werden aktiver und Pflanzen wachsen wieder.

Damit es mit dem Saisonstart richtig klappt sollten die folgenden Vorkehrungen getroffen werden:

Mit Beginn der Eisschmelze sinkt durch das Schmelzwasser die Wassertemperatur im Teich. Kleine Gewässer laufen Gefahr dadurch innerhalb weniger Tage auszukühlen. Oft sinkt nun die Wassertemperatur des gesamten Teiches auf +1 bis + 0,5°C. Die durch den Winter geschwächten Koi und anderen Teichbewohner reagieren jetzt sehr empfindlich auf eine sinkende Wassertemperatur und können verenden. Daher ist insbesondere bei abschmelzendem Eis eine Teichbeheizung zu empfehlen oder durch Frischwasserzufuhr mit Brunnen oder Leitungswasser (8-10 Grad) entgegenzuwirken.